Dr. Boeger • Dr. Hoppe

Parodontologie

Eine erfolgreiche Parodontosebehandlung erhöht gezielt Ihre Lebensqualität: Eine Parodontose ist definitionsgemäß eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Diese wird durch Bakterien verursacht, die den Zahnhalteapparat angreifen. Durch die Entzündungsreaktion werden schließlich die parodontalen Fasern und auch der Kieferknochen abgebaut. Langfristig kann dies zu einer Lockerung der betroffenen Zähne und zum Zahnverlust führen. Zudem hängt eine Parodontitis häufig mit allgemeinmedizinischen Erkrankungen wie Diabetes Mellitus, Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, Frühgeburt und Rheuma zusammen. Die Parodontitis ist jedenfalls zu einer echten Volkskrankheit geworden und hat deshalb einen besonders hohen Stellenwert im zahnärztlichen Behandlungsspektrum. Dabei wird unsere über dreißigjährige Erfahrung auf diesem Gebiet durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse optimal ergänzt. Selbstverständlich mit hohen Therapiestandards.

Unser umfassendes Behandlungsspektrum reicht von speziell kombinierten Wirkstoffen, mit denen das Entzündungspotential des Körpers wirkungsvoll reduziert werden kann, bis hin zu minimalinvasiven, besonders schonenden Operationstechniken. Dadurch kann die Entzündung behoben und ein Abbau des Zahnhalteapparates gestoppt werden. Im Anschluss an die Behandlung werden Kontrollen des Zahnfleisches durchgeführt, um festzustellen, ob ein stabiler Zustand durch die Behandlung erreicht werden konnte.

Unterstützt werden diese wirkungsvollen Maßnahmen durch den Einsatz effizienter Therapieformen, wie z.B. der „Antibakteriellen photodynamischen Therapie“ (aPDT / PACT), oder lokaler Wirkstoffe, wie sie zum Beispiel Periochips enthalten. Weitere Informationen dazu haben wir Ihnen hier zusammengestellt ►

Nach erfolgreicher Parodontitisbehandlung übernehmen unsere Prophylaxeassistentinnen Ihre weitere Betreuung und sorgen in enger Zusammenarbeit mit Ihnen für einen stabilen Langzeiterfolg.

Vertrauen Sie auf unsere zahnärztliche Kompetenz: Ist Ihr Zahnhalteapparat an Parodontitis erkrankt, so ist im ersten Schritt eine gründliche Diagnose zur Bestimmung der verursachenden Faktoren erforderlich. Neben Ernährungsgewohnheiten, Nikotinkonsum und Zahnpflegeverhalten kann die Parodontitis auch durch genetisch bedingte Faktoren und Allgemeinerkrankungen begünstigt werden. Eine nicht unerhebliche Ursache liegt zudem häufig in einer stressbedingten reduzierten Abwehrlage des Patienten.

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass eine Parodontitis das Risiko von Herzerkrankungen, Altersdiabetes, rheumatischen Erkrankungen und Alzheimer erhöht. Eine besondere Rolle spielt Parodontitis auch bei schwangeren Patientinnen. Durch die hormonell bedingte Gewebsauflockerung des Zahnhalteapparates kann bereits bestehende Parodontitis ausgelöst oder verstärkt werden. Eine unbehandelte Parodontitis steigert das Risiko einer Frühgeburt um das Achtfache. Nach der Schwangerschaft bleiben die erheblichen hormonellen Veränderungen weiter bestehen und sind oft die Ursache für eine lebenslange Parodontitis. Demzufolge sollte Parodontitis frühzeitig behandelt und in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden.